"Das war's"
Fitzgerald Kusz

      


      

     




"Geliebte Clara"
Ballett von Jutta Ebnother

Kostüme: Adriana Mortelliti

















Link zum Trailer "Geliebte Clara"



Herzlicher Beifall für Jutta Ebnothers Choreografie am Theater Nordhausen
Mit dem Ballett „Geliebte Clara“ am Theater Nordhausen trifft Jutta Ebnother den Nerv der Romantik

Abgöttisch geliebt vom strengen Vater, vom schwärmerischen Komponisten Robert, vom sie anhimmelnden Freund Johannes: Clara Schumann – gefeierte Pianistin, achtbare Komponistin und achtfache Mutter. Ihr widmet Jutta Ebnother das Ballett „Geliebte Clara“, das am Theater Nordhausen eine mit herzlichem Beifall aufgenommene Premiere erlebte.
Der biografische Faden bietet im Wechsel von Ensembles und Soli eine Fülle berührender Szenen. Diesen emotionalen Fundus schöpft Jutta Ebnother im Einklang mit Bühnenbild und Kostümen reichlich aus. Die Musik aus der Feder der Protagonisten, vom Loh-Orchester unter Leitung von Markus L. Frank sowie vom exzellenten russischen Pianisten Lev Vinocour gespielt, untermalt durch geschicktes Arrangement die Lebensstationen.
In allem empfindet Ebnother mit den Figuren. Basierend auf den Leistungen hervorragender Solisten, die gewissermaßen im Rausch der erklingenden „Frühlingssinfonie“, im Feuersturm ihrer Liebe verbrennen, trifft die Kreation den Nerv der Romantik älteren und neueren Typs.

Thüringer Allgemeine vom 12.10.2015






"Die vier Jahreszeiten"
Ballett von Martin Chaix und Jochen Heckmann

Kostüme: Martin Chaix, Jochen Heckmann

















Link zum Trailer "Transkriptionen"
Link zum Trailer "Die vier Jahreszeiten"


Zwei gelungene Statements

Mit dem Ballett-Doppelabend "Die vier Jahreszeiten" geben Martin Chaix und Jochen Heckmann am Theater Nordhausen zwei sehr unterschiedliche Statements ab, die zusammen die große Bandbreite des aktuelles Tanztheaters zeigen. Nicht nur deswegen gab es zur Premiere am 13. Februar standig ovations.

Martin Chaix stellt seine Interpretationen unter den Titel "Transkriptionen", Übertragungen. (…) Wichtiges Element dieser Transkription ist das reduzierte Bühnenbild von Ronald Winter. Es ermöglicht die Konzentration auf die Leistungen der 11 Tänzerinnen und Tänzer. Der einzige Schmuck ist 180 Glasperlen, die von der Decke hängen. Sind es Tautropfen, Tränen oder ist es Sternstaub? Auf jeden Fall erzeugen sie Lichtreflexe, die die karge Bühne verzaubern.
Der  Reduktion von Martin Chaix setzt Jochen Heckmann Opulenz entgegen. Im Bühnenbild durchbricht Weiß die Dominanz des Schwarz. Drei Wände aus groben Stoff und fünf Seile bilden eine Kuppel. Ist das ein Zirkuszelt, eine Jurte oder einfach ein Nest.

http://harzerkritiker.blogspot.de/2015/02/zwei-gelungene-statements.html