"Des Pudels Kern"
Theaterjugendclub und Seniorentheater "Die Silberdisteln"

Inszenierung/Spielleitung: Anja Eisner, Bianca Henne, Theaterjugendclub
Bühne und Video: Ronald Winter
Kostümassistenz: Anja Schulz-Hentrich

  












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"Des Pudels Kern" ist Tradition und Revolution,
eine Mischung aus klassischer Hochkultur und fragmentierter Postmoderne."
nnz-online



"Shades of Colours"
Tanztheater mit dem Theaterjugendclub

Konzept und Inszenierung: Daniela Zinner
Ausstattung und Video: Ronald Winter



















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Viele Farben Bunt

Neun junge Menschen, 14 bis 19 Jahre alt, zeigen eindrucksvoll ihre Sicht der Farben, ihre Emotionen, die sie mit ihnen verbinden. Wie sich aus dem schlichten Weiß die Farben entwickeln, wie aus der einen Farbe eine neue wird. Das Grün etwa, ein Gefühl zwischen ausgelassener irischer Folklore und gestrenger Ordnungsmacht. Oder das Rot. (…) Schwarz, die Trauer, das sind auch Alpträume und Ängste, die den Lebensraum ganz klein werden lassen. Die Stellwände (Bühne: Ronald Winter) fahren ganz nah heran an die Tänzerin, bis sie ihr fast die Luft zu nehmen scheinen.
Ronald Winter (hat) wieder einmal, wie es seine Art ist, mit minimalistischen Kulissen die maximale Wirkung erzielt.

Mitteldeutsche Zeitung, 10.2.2015




"Ente, Tod und Tulpe"
Ballett für Kinder von Jutta Ebnother

Choreografie: Jutta Ebnother
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley












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"Der Nussknacker"

P.I.Tschaikowsky

Choreografie und Inszenierung: Sergej Gordienko
Kostüme: Claudia Kuhr

Bühne















Die Tradition tanzt
Ballettpremiere von Tschaikowskis „Der Nussknacker“ im Mecklenburgischen Staatstheater

Schafft Gordienko mit reichlich Schneefall und bürgerlicher Weihnachtsfeier Stimmung fürs Gemüt, gelingt ihm mit der gespenstischen Mäuse-Schlacht zur Geisterstunde hoffmansker Spuk. (…) Und im Szenario greifen Niedlichkeit wie Spielfreude jüngster Tanz-Eleven, voran Emily Preißlers kleine Marie. Wenn die Flöckchen den Schneeflocken-Walzer beginnen und gleichsam erwachsen werden durch die Profis, ist das schon eine romantische Metapher. Derart traute spielerische Atmosphäre geht auch von Ronald Winters Bühne mit Festzimmer, Wald und Figuren-Karussell sowie von Claudia Kuhrs Bilderbuch-Kostümen aus.

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Romantisches Schwelgen erfüllt die Erwartungen
Peter Tschaikowsis Ballett „Der Nussknacker“ verzauberte in Schwerin das Publikum. Dem Tanz-Ensemble galt überschwänglicher Applaus, aber die Musik kam vom Band.

Gordienko bedient gemeinsam mit seinem Ausstatter-Team Claudia Kuhr (Kostüme) und Ronald Winter (Bühne)keine Klischees, er erfüllt Erwartungen. (Er) bringt das Stück fantasievoll und charmant auf die Bühne. Entzückend und anmutig, aber auf keinen Fall niedlich-kindlich. Als am Schluss der bei aller Tradition modern erzählten Geschichte die kleine Marie aus ihrem Traum erwachte, brauchten auch die Zuschauer einige Momente, um wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Umso stürmischer war dann der Applaus des begeisterten Premierenpublikums.

Der einzig wahre Kritikpunkt ist allerdings nicht unbedingt dem Theater anzulasten. Die erzwungenen Sparmaßnahmen, manche nennen es auch Kulturentwicklung oder –optimierung, sind hör- und sichtbar: Die Musik zum „Nussknacker“, der Hauptproduktion des Balletts in dieser Spielzeit, kommt vom Band und nicht aus dem Orchestergraben. Innerhalb der für das Orchester vorgesehenen Dienstzeiten hatte das Ballett keinen Platz mehr. Die Leistung der Tänzerinnen und Tänzer schmälert es absolut nicht, den Gesamteindruck, das Gesamterlebnis schon.

Ostsee-Zeitung, 10.11.2014





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