"Faust"
C. Gounod

Regie: Babette Peiker

musikalische Leitung: Inga Hilsberg

Bühne und Kostüm






 
 








Interessante technische Effekte, beispielsweise mit Licht und Wind, beziehungsweise die universelle Verwendung einfachster Requisiten lassen über den Einfallsreichtum des Regieteams staunen.
So ist ein weißer Fallschirm Symbol für Unschuld und Liebe, ist Blume, deren Blätter im Spiel „Er liebt mich/liebt mich nicht“ gezupft werden, wird zum Kinderbettchen, ist aber auch Synonym für Eiseskälte, Schuld und Kerker und gibt schließlich durch seine Helligkeit einen Hoffnungsschimmer. Einfach genial.

Nordhäuser Allgemeine, 01.02.2006

Am 11. Januar 2006 erlebte Gounods “Faust” als Kammeroper im Nordhäuser Theater unterm Dach seine umjubelte Premiere. Ein junges Team um die Regisseurin Babette Peiker hatte sich das ursprünglich dreistündige Werk „vorgeknöpft“. (...)
Der berühmten Tragödie erster Teil als Spektakel? Warum nicht. Dass das gelingen kann, haben Inga Hilsberg (musikalische Leitung und Klavier), Babette Peiker und Ausstatter Ronald Winter unter Beweis gestellt. Alles drehte sich in und um Margaretes Kleid, das nach deren Stimmung sein Aussehen wandelte.

Mitteldeutsche Zeitung, 19.01.2006


"Coppélia"
L. Delibes

Choreographie: Sergej Bolan

musikalische Leitung: Joseph Olefirowicz

Kostüm: Elisabeth Stolze-Bley





 
 








Das gesamte Ballettensemble überzeugte mit tänzerischem Können, Homogenität und Ausdruck. Es war bemerkenswert, wie viel Spaß und Tanzlust von der Bühne ins Publikum schwappte. (...)
Die Konzeption von Sergej Bolan hatte das Ballett genau analysiert, die Handlung war logisch aufgebaut, die Divertissements drama-turgisch folgerichtig und die pantomimischen Szenen tänzerisch gestaltet. Das phantasievolle Bühnenbild und die phantasiereichen Kostüme unterstützten die Inszenierung und gaben dem Tanz Raum.

Nordhäuser Wochen-Chronik, 22.10.2005


Das Erfolgsrezept: man nehme ein klassisches Ballett und lege es in die Hände eines Spezialisten für klassische Choreographie, würze mit märchenhaftem Bühnenbild, und man erhält garantiert jene Mischung, die ein Publikum in Hochstimmung versetzt. (...)
Gemessen an dem Jubel, mit dem „Coppélias“ Premiere gefeiert wurde, war es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der kleinen Compagnie.

Mitteldeutsche Zeitung, 11.10.2005